- Geschäftsordnung - Stand 06.12.2013

• Präambel

Der DPÄP ist der Dachverband der ärztlichen Gruppierungen und Sektionen, welche die psychosomatischen und psychotherapeutischen Belange in den verschiedenen Fachgebieten mit direktem Patientenkontakt in Klinik und Praxis vertreten. Das Ziel des Dachverbandes ist die Stärkung der Psychosomatik. und ärztlichen Psychotherapie in diesen Fachgebieten. Die fachliche Ausrichtung in der Krankenbehandlung ist verfahrens-und methodenübergreifend.

• Mitglieder

Jede dieser Gruppierung und Sektion von Ärztinnen und Ärzten, die diese Aufgaben und Ziele des DPÄP unterstützen können durch Beschluss der einfachen Mehrheit der Delegiertenversammlung des DPÄP beitreten. Der Ausschluss eines Mitglieds kann aus wichtigem Grunde erfolgen, wenn die Interessen des DPÄP schwerwiegend verletzt worden sind, und bedarf einer 2/3-Mehrheit. Mitglieder des DPÄP sind der Anlage zu ersehen.

• Delegiertenversammlung

Für Beratung und Beschlussfassung aller den DPÄP betreffenden Angelegenheiten ist die Versammlung der Delegierten zuständig. Jeder zugelassene Teilnehmer/jede Teilnehmerin hat eine Stimme. Auf Antrag eines Delegierten/einer Delegierten ist geheim abzustimmen.

Die Delegiertenversammlung wird vom Koordinierungsausschuss schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen einberufen.

Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Minderheitenvoten werden dokumentiert.

 

• Koordinierungsausschuss und Sprecherrat

Die Delegiertenversammlung wählt einen Koordinierungsausschuss. Der Koordinierungsausschuss besteht aus bis zu fünf Vertretern der Gruppe der Delegierten, die möglichst verschiedene Fachgebiete repräsentieren sollen. Mindestens zwei der Ausschussmitglieder müssen als Vertragsarzt/Vertragsärztin zugelassen sein. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist möglich. Er wird bei Bedarf einberufen. Der Ausschuss wählt aus seiner Mitte einen Sprecherrat mit drei gleichwertigen Mitgliedern, wobei mindestens zwei der drei als Vertragsarzt/Vertragsärztin zugelassen sein müssen. Der Sprecherrat vertritt den DPÄP und seine gefassten Beschlüsse nach außen, dient Ärztinnen und Ärzten, Behörden, Institutionen und anderen Verbänden als Ansprechpartner und ist zuständig für die laufende Geschäftsführung. Äußerungen nach außen gelten im Namen der DPÄP als autorisiert, wenn wenigstens 2 dieser Sprecher oder Sprecherinnen sich dafür aussprechen. Als Wahlperiode wurde vorerst 1 Jahr bestimmt um zu sehen, ob sich die Organisationsform eines Sprecherrats bewährt.

 

• Sitzungen

Der Koordinierungsausschuss beruft in der Regel zweimal jährlich die Delegiertenversammlung ein. Bei Bedarf können außerordentliche Sitzungen einberufen werden. Über alle Sitzungen sind Anwesenheitslisten und Protokolle zu erstellen, die von den Sprecher/Sprecherinnen unterzeichnet und allen Delegierten zugestellt werden.

 

• Finanzen

Reisekostenaufwendungen der Mitglieder sollen von den jeweiligen Berufsverbänden oder Fachgesellschaften übernommen werden. Sachkosten wie Hostinggebühren für die Website und Versandgebühren sowie Arbeitskosten in der VPK-Geschäftsstelle werden vorerst weiter von der VPK übernommen.

 

• Inkrafttreten/Änderungen/Auflösung

Die Geschäftsordnung tritt am Tage ihrer Verabschiedung durch die Delegiertenversammlung des DPÄP in Kraft. Änderungen der Geschäftsordnung bedürfen der Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder. Für die Auflösung des DPÄP ist eine 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder notwendig. Im Falle der Auflösung des Dachverbandes wird das eventuell verbliebene Vermögen anteilig an die Mitglieder verteilt.